Profil der Gesellschaft

Die erste Wahl zu sein

• Jahresproduktion: 4.000 Güterwagen und 10.000 Drehgestelle
• 9 spezialisierten Herstellungslinien, d.h. Produktionskapazität 9 verschiedenen Typen von Güterwagen gleichzeitig
• die monatliche Kapazität jeder Produktionslinie ist 100 Güterwagen
• Marktanteil: > 40 % des europäischen Markts
• durchschnittlicher Jahresumsatz: > 350 Mil. EUR
• Kundendienst nach Verkauf – Reparaturen, Revisionen und Umbauten
• starke Konstruktion- und Entwicklungsgruppe

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Wir sind ein Team.

Unsere Vision ist, “Die erste Wahl zu sein”.

Wir teilen die gleichen Werte, die für uns wichtig sind.
Wir sehen ständig voraus und suchen neue Herausforderungen.

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Historie der Geselschaft Tatravagonka


  • 1920er Jahre
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  • 1930er Jahre
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  • 1940er Jahre (2. Weltkrieg)
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  • 1940er Jahre (Nachkriegszeit)
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  • 1950er Jahre
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  • 1960er Jahre
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  • 1970er Jahre
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  • 1980er Jahre
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  • 1990er Jahre
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  • MILLENNIUM
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  • 2010 – 2021

1920er Jahre

Ein ehrgeiziger junger Mann namens Daniel Haláth gründet im Jahr 1904 im Zentrum von Poprad, einer kleinen Stadt in der Slowakei, die Schlosserwerkstatt „Haláth a spol.“. Damit war der Grundstein für den zukünftigen Güterwagenbau in Poprad gelegt. Dank der hohen Qualität seiner Produkte schreitet die Firma gut voran. Im Jahr 1922 erhält das Unternehmen den Auftrag für die Reparatur von Eisenbahn-Güterwagen für die Tschechoslowakische  taatsbahn. Dies ist der Meilenstein in der weiteren Ausrichtung der Firma. 1928 kommt es zur Änderung des Firmennamens. Ab jetzt heißt das Unternehmen „Popradská vozovka a strojáreň, Haláth a Ing. Petrovský.“ Mit einer klaren Zukunftsvision kauft das Unternehmen im Zentrum der Stadt ein Grundstück mit einer Fläche von 75.000 m2 mit einer gemauerten Halle ab.

1920s

1930er Jahre

Die Wirtschaftskrise in den 1930er Jahren legt die gesamte Welt lahm. Die Krise greift auch in das Unternehmen von Haláth ein. Im Jahr 1933 ist er gezwungen, die Produktion zu stoppen. Die Maschinen verstummen. Die Werksräume werden vom Militär als Lagerräume verwendet. Haláts angeborene Ausdauer erlaubt es ihm jedoch nicht, seine Idee von der Fertigung und Instandhaltung von Eisenbahnwagen aufzugeben. Kurz darauf entsteht die Firma „Popradská vozovka, strojáreň a pilnikáreň“, eine Güterwagen- und Maschinenbaufirma. In den damaligen Begriffen ein Mikrounternehmen mit 25 Mitarbeitern und Fertigungsvolumen von 15 Stück Wagen jährlich. Man schreibt das Jahr 1936.

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1930s

1940er Jahre (2. Weltkrieg)

Ein Jahrzehnt mit wenig Bildmaterial, sondern reich an Ereignisse. Haláts Firma, erneut im Konkurs, wird durch eine Gruppe von neuen Investoren wieder vorwärtsgebracht. Die Investoren gründen das Unternehmen „Slovenská vozovka a strojáreň, spol. s. r. o.“ Das Verteidigungsministerium nimmt 1943 die Firma in die Liste der Unternehmen, wichtig für die Verteidigung des Staats, auf. Dieser Schritt rettet die Firma vor der Bank, welche die  roduktion stoppen und die lukrativen Grundstücke im Zentrum der Stadt verkaufen möchte. Mangel an Material und Ausrüstung, das sind die häufigsten Probleme. Mit der anrückenden Front sind die Mitarbeiter gezwungen, in der nahe gelegenen Ortschaft Schützengräben für die Deutschen zu graben. Auch trotz offensichtlich unüberwindbaren Umständen schreibt die Firma wieder grüne Zahlen, diesmal unter der Leitung von Ján Kmeť, der schließlich  mit weiteren sieben Kollegen mit einer Waffe in der Hand der illegalen Widerstandsbewegung beitritt. Mit der Leitung der Firma wird vorübergehend Martin Cibák beauftragt, der – obwohl unter Androhung der Todesstrafe – die Befehle der rückschreitenden Okkupanten zur Liquidation des Unternehmens, seiner maschinellen Ausstattung, Werkstoffe und Dokumentation sabotiert.

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1940s

1940er Jahre (Nachkriegszeit)

Auch trotz der Besetzung der Firma durch die Rote Armee im Februar 1945 gelingt es, die Produktion teilweise zu erneuern. Einige Monate lang stellt das Unternehmen vor allem Automobil-Bauteile, Hufeisen und Wagen für Pferdefuhrwerke der Befreiungsarmee her, geht jedoch allmählich zu Grunde. Die Tradition der Güterwagenfertigung in Poprad wird anschließend vom Unternehmen „Roháčkove kovopriemyselné závody“ fortgesetzt. Diese Firma, gegründet 1942 durch Jaroslav Roháček (ehemaliger technischer Leiter in Haláts Unternehmen), liegt bereits am Ort der heutigen Tatravagónka. Haláth arbeitet noch eine gewisse Zeit lang mit Roháček zusammen, wegen seinen Gesundheitsschwierigkeiten ist er jedoch gezwungen, die Eisenbahnindustrie in Poprad definitiv zu verlassen und in die Nähe des Heilbads Dudince umzuziehen. Roháček freut sich jedoch von seinem Erfolg nicht lange. Sein Betrieb wird verstaatlicht und so entsteht 1948 VAGÓNKA TATRA POPRAD, welches zur Unternehmensgruppe VAGÓNKA TATRA Smíchov gehört (später VAGÓNKA TATRA Studénka).

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1950er Jahre

In diesem Jahrzehnt fließen in die Firma erste erhebliche Investitionen und dank dem Bau neuer Betriebshallen und Entwicklung der entsprechenden Infrastruktur verzeichnet der Betrieb deutliche Fortschritte. Der Betrieb entwickelt sich zum dominanten Hersteller von Drehgestellen für alle Güterwagenunternehmen in der damaligen Tschechoslowakei. Immer mehr rückt in den Vordergrund die Notwendigkeit einer eigenen Entwicklung von Eisenbahnwagen und Drehgestellen, deshalb entsteht endlich im Jahr 1952 die Abteilung für die eigene Entwicklung von Produkten. Bereits zwei Jahre später werden 4-achsige und 6-achsige Güterwagen hergestellt.

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1950s

1960er Jahre

Mit dem Anfang der 1960er Jahre beginnt auch die zweite Stufe der Weiterentwicklung der Firma, ausgerichtet vor allem auf die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter. Das Unternehmen prägt auf wesentliche Weise das gesellschaftliche Leben in der Stadt – es werden ein Kindergarten, eine Schule und ein Gebäude für gesellschaftliche und kulturelle Veranstaltungen erbaut. Über das Geschehen im Betrieb informiert die eigene Zeitschrift „Vagonár“. Erweitert wird auch das Angebot an Produkten – man beginnt mit der Produktion von Güterwagen mit Zweckbestimmung.

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1960s

1970er Jahre

Vagónka Tatra produziert jetzt mehr als 4.000 Güterwagen jährlich und wird so definitiv zum Spitzenreiter zwischen den Güterwagenproduzenten. Gleichzeitig zählt die Firma zu den am meist prosperierenden Subjekten im Land. Eine solche Expansion erfordert jedoch eine ständige Aufstockung der Fertigungskapazität, und so entstehen neue Fertigungswerke in Trebišov und Spišská Stará Ves. Zu den Neuheiten im Produktportfolio zählen Erdöl-Pumpstationen für die Sowjetunion. Seinen 50. Jahrestag feiert der Betrieb mit der Gründung der Volkstanzgruppe Vagonár.

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1970s

1980er Jahre

Der Bau des Jahrzehnts – die Drehgestellhalle – bringt in den Fertigungsprozess erste Automatisierungsansätze, die das Fertigungsverfahren von Grund auf ändern und die Qualifikationsanforderungen an die Mitarbeiter wesentlich steigern. Die 80-er Jahre zwingen die Unternehmensleitung sich mehr für die Betreuung der Mitarbeiter einzusetzen. Regelmäßige Umschulungen, Bildungsprogramme und eine aktive Ausbildung von bis zu 750 Lehrlingen bringen den gewünschten Effekt. Fortgesetzt wird auch der Bau von wichtigen Objekten für soziale und gesellschaftliche Bedürfnisse der Firmenmitarbeiter und Bürger von Poprad. Fast 5.000 Mitarbeiter erfüllen den Fertigungsplan auf 120% und tragen damit zur Gestaltung einer besseren Zukunft bei.

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1980s

1990er Jahre

Die sog. bessere Zukunft muss noch warten. Der RGW wurde aufgelöst und damit fällt auch die Hoffnung auf eine Großserienproduktion. Der aktive Außenhandel und die rasche Umstellung von Quantität auf Qualität in der Produktion sind eine Überlebensfrage. Im Jahr 1994 entsteht „Tatravagónka a.s.“. Kurz darauf gelingt es, das Zertifikat des Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9001 zu erlangen. Das Unternehmen kann sich auf dem europäischen Markt zwar durchsetzen, ist jedoch stark von der ungünstigen politischen und auch gesellschaftlichen Entwicklung betroffen. Durch das Privatisierungsverfahren stark eingeschränktes Unternehmen steht kurz vor seinem Untergang.

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1990s

MILLENNIUM

Das Millennium bringt sowohl neue Aufträge auf qualitativ anspruchsvollere Bauteile für den Eisenbahnpersonenverkehr, als auch erste Entwicklungsaufträge für die DB. Der Ausblick auf neu zu erwartende Erfolge kann jedoch das Unternehmen nicht vor Konsolidierung retten. Die Banken stellen alle Kredite als fristlos fällig. Auf die Szene tritt nun ein neuer Investor „Optifin Invest s.r.o.“, der kurzfristig eine Restrukturierung und Modernisierung des Unternehmens einleitet, um sein Potential Best möglich zu nutzen.

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millenium

2010 – 2021

Die ehrgeizigen Pläne der Firmenleitung nehmen ein atemberaubendes Tempo an. Die Komplexität in der Entwicklung eigener Güterwagen und Drehgestelle, professionelle Fertigungskapazitäten, qualitativ hochwertige Produkte und stabile Arbeitskollektive sind Bausteine für ein langfristiges Vertrauen unserer Geschäftspartner. Die Produktion von Güterwagen und Drehgestellen erreicht schnell das Niveau vor der Revolution und die Firma wird zum Marktersten in der EU. Dies ist der Auslöser für neue Akquisitionen in der Slowakei und auch im Ausland. Im Jahr 2018 tritt die Gesellschaft „Budamar Logistics“ bei und kauft 50% der Firmenaktien ab. Das Unternehmen verzeichnet weiterhin rasches Wachstum und für seine Geschäftspartner und Mitarbeiter ist es immer DIE ERSTE WAHL.

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1920s

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Zeitung Vagonár

Zweimonatsschrift für Arbeitnehmer der Firma, informierende über wichtigste und aktuellste Geschehen in der Gesellschaft TATRAVAGÓNKA.

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